Das Rotkehlchen

Das Rotkehlchen zählt zur Familie der Sperlingsvögel und ist durch sein einzigartiges Federkleid leicht wiederzuerkennen. Das Gefieder der Rotkehlchen ist braun-beige und ihr Halsbereich ist in einem markanten orangen Ton gefärbt. Ein Rotkehlchen kann bis zu 15 cm groß und 20 g schwer werden. Im Durchschnitt werden Rotkehlchen 5 Jahre alt. Obwohl es ursprünglich aus Mitteleuropa kommt, ist es heute sowohl in Europa als auch in Nordafrika und Asien beheimatet, wo es sich in Wäldern und Gärten und Parkanlagen aufhält.

In Deutschland ist das Rotkehlchen als klassischer Zugvogel bekannt. Denn sobald es kälter wird, fliegen die Rotkehlchen in die südlichen Regionen, nach Nordafrika oder in den Mittelmeerraum. Doch das trifft nur auf die Rotkehlchen zu, die in den nördlichen Teilen Europas beheimatet sind. Wie auch der Storch, bleiben sie das ganze Jahr über ortsansässig, wenn sie in wärmeren Regionen leben.

Wissenswertes über Rotkehlchen

Das Rotkehlchen ist ein begnadeter Sänger. Schon früh am Morgen vor dem Sonnenaufgang fangen sie bereits an zu singen. Auch abends, wenn andere Vögel bereits schlafen, trillern die Rotkehlchen fröhlich weiter. Wenn sie nicht gerade Singen, lieben sie es zu baden. Oftmals kann man Rotkehlchen dabei beobachten, wie sie in mit Wasser gefüllten großen Blättern planschen oder kleine Wasserstellen aufsuchen.

Rotkehlchen leben streng monogam. Doch außerhalb der Brutzeit, die zweimal im Jahr ist, sind sie eher Einzelgänger, die ihr eigenes Revier verteidigen. Ihre Nester bauen sie in dichten Büschen, wo sie oft kaum zu sehen sind. Bis zu 7 Eier können die Rotkehlchenweibchen pro Brut legen. Die Rotkehlchen haben aufgrund ihrer geringen Größe viele Fressfeinde, wie z. B. Marder, Falken oder Hauskatzen.