Das Seepferdchen

Auch wenn Seepferdchen gar nicht wie typische Fische aussehen – sie gelten als Fische. Genau genommen gehören sie zur Klasse der Knochenfische. Der Name Seepferdchen ist auf die Form ihres Kopfes und des Halses zurückzuführen. Ihr Körper wird nicht durch Schuppen, sondern durch einen Hautknochenpanzer geschützt. Doch nicht nur das Aussehen, auch die Körperhaltung ist ungewöhnlich für einen Fisch.

Wie bewegen sich Seepferdchen fort?

Seepferdchen schwimmen aufrecht im Wasser und nicht waagerecht, wie andere Fische. Sie bewegen sich dabei mit einer kleinen Rückenflosse fort und nutzen kleine Brustflossen, um zu steuern. Ihre Schwanzflosse ist gekrümmt. Sie nutzen sie als Greifarm, um sich an Pflanzen festzuhalten.

Wissenswertes über Seepferdchen

Seepferdchen können ganz unterschiedlich groß sein, da es über 80 Seepferdchenarten gibt. Das kleinste Seepferdchen, das Tasmanische Seepferdchen, ist nur 1,5 cm lang. Doch es gibt auch welche, die über 35 cm lang werden. Eine Besonderheit ist, dass bei den Seepferdchen die Männchen den Nachwuchs austragen. Das Weibchen legt die Eier in die Bauchtasche des Männchens. Dort passen bis zu 1000 Eier rein. Der Vater trägt sie so lange mit sich herum, bis sie schlüpfen. Nur 1 % des Nachwuchses erreicht das Erwachsenenalter. Sie sind nicht nur leichte Beute für Raubfische, sondern werden auch immer wieder als Beifang von Fischern aus dem Meer gezogen. In Asien werden sie sogar gezielt gefangen, da ihnen dort eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Heute gilt das Seepferdchen als eine vom Aussterben bedrohte Tierart.