Der Hai

Haie können für ihre Beute gefährliche Räuber sein. Doch im Gegensatz zu dem Bild, welches wir zuweilen von ihnen im Kopf haben, sind sie sind keine blutrünstigen Monster. Sie sind faszinierende Meeresbewohner mit komplexen Verhaltensweisen. Sie besiedeln alle Weltmeere.

Große und kleine Haie

Weltweit gibt es ca. 500 verschiedene Hai-Arten. Der größte von ihnen, der Walhai, kann bis zu 14 Meter groß werden. Er ist übrigens der größte Fisch auf dieser Erde. Zwerghaie werden hingegen nur 25 cm lang. Je nach Art werden die Haie unterschiedlich alt. Große Arten, wie der Walhai, können sogar 60-100 jahre alt werden.

Die großen Haie, wie der Riesenhai und der Walhai, sind sehr friedliche Lebewesen und ernähren sich hauptsächlich von Plankton. Die anderen Haie sind geschickte Jäger. Zum Jagen nutzen sie alle ihre Sinne.

Die Sinnesorgane der Haie

Ihre Sinne sind sehr gut ausgebildet, was sie zu den erfolgreichsten Raubfischen macht. Am wichtigsten ist ihr Geruchssinn. Rund zwei Drittel ihres Gehirns nimmt das Riechzentrum ein. Mit ihrer hervorragenden Nase können sie winzige Duftspuren riechen und ihre bBute aus großer Entfernung ausfindig machen. Ihre Augen sind viel lichtempfindlicher als unsere, wodurch sie auch in den Tiefen des Ozeans, wo es fast komplett dunkel ist, noch etwas erkennen können.

Haie haben einen besonderen Geschmackssinn

Anders als beim Menschen, sind die Geschmacksnerven der Haie nicht nur im Mund, sondern auch auf der Haut verteilt. Somit können Haie den Geschmack eines anderen Tieres wahrnehmen, wenn sie sich an ihrer Beute reiben.