Der Tiger

Tiger gehören zu den Katzen, werden aber viel größer als die Katzen, die wir als Haustiere kennen. Manche männliche Tiger können sogar 3,5 Meter lang werden und 325 Kilo wiegen. Die größte Katze der Welt ist der Amur-Tiger, auch Sibirischer Tiger genannt. Er lebt in Russland und vereinzelt auch im Nordosten Chinas.  Man erkennt den Amur-Tiger an seiner Größe und an seinem rotbraunen Fell, das von einem schwarzen Streifenmuster durchzogen wird. Die Unterseite des Körpers ist weiß. Er wird 15-20 Jahre alt und lebt hauptsächlich in Laub- und Nadelwäldern. Offenes Gelände, wo andere Tiere ihn sehen können, mag der Tiger gar nicht.

Wie leben Amur-Tiger?

Die Nahrung des Sibirischen Tigers besteht aus Wildschweinen, Rehen und verschiedene Hirschen, Luchsen oder Elchen. Die Großkatzen schleichen sich von hinten an ihre Beute heran und überraschen sie dann mit einem großen Sprung.

Wenn er gerade nicht auf der Jagd ist, liegt er gerne faul in der Sonne und döst vor sich hin. Die meiste Zeit sind die Tiger Einzelgänger, denn nur in der Paarungszeit  treffen Männchen und Weibchen aufeinander. Die Jungtiere bleiben allerdings ganze 3-4 Jahre mit ihrer Mutter zusammen, bevor sie eigene Wege gehen.

Schutz des Sibirischen Tigers

Im frühen 20. Jahrhundert ging die Population der Amur-Tiger so stark zurück, dass nur noch fünfzig Tiere in freier Wildbahn lebten. Durch strenge Schutzmaßnahmen konnte der Sibirische Tiger vor dem Aussterben bewahrt werden. Heute gibt es schätzungsweise einige Hundert Exemplare in Russland. Das sind zwar mehr als noch vor 100 Jahren, doch er ist nach wie vor stark vom Aussterben bedroht.

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